Zum Hauptinhalt springen

Grundlagen

Grundlegende Diagramme

Balkendiagramme

Balkendiagramme sind vielseitige Werkzeuge zur Visualisierung von Daten, wobei jede Variante einem bestimmten Zweck dient. Hier eine kurze Übersicht über die wichtigsten Typen:

  • Vertikale Balkendiagramme: Vergleichen Sie Kategorien mit aufrechten Balken.
  • Horizontale Balkendiagramme: Vergleichen Sie Kategorien mit seitlichen Balken.
  • Gruppierte Balkendiagramme: Vergleichen Sie mehrere Gruppen innerhalb von Kategorien.
  • Gestapelte Balkendiagramme: Zeigen Teile eines Ganzen innerhalb jeder Kategorie.

Liniendiagramme

Liniendiagramme zeigen Trends und Veränderungen im Laufe der Zeit auf und bieten eine klare visuelle Darstellung:

  • Einfache Liniendiagramme: Verbinden Sie Datenpunkte, um Trends zu veranschaulichen, z. B. Aktienkurse oder Temperaturveränderungen.
  • Mehrere Liniendiagramme: Vergleichen Sie die Trends verschiedener Variablen im selben Diagramm und zeigen Sie deren Beziehungen.
  • Flächendiagramme: Betonen Sie die kumulierte Summe eines Wertes im Laufe der Zeit, indem Sie den Raum unter der Linie ausfüllen.

Kreisdiagramme

Tortendiagramme zeigen effektiv Teile eines Ganzen an und bieten eine klare Darstellung der Proportionen:

  • Standard-Tortendiagramme: Unterteilen Sie einen Kreis in Segmente, von denen jedes einen Teil des Ganzen darstellt, ideal für eine kleine Anzahl von Kategorien.
  • Donut-Tafeln: Eine Variante mit einem Loch in der Mitte, das zusätzliche Informationen oder eine stilvolle Präsentation ermöglicht.

Streudiagramme

Streudiagramme helfen dabei, Beziehungen zwischen Variablen aufzudecken und fungieren als visuelle Datendetektive:

  • Grundlegende Streudiagramme: Zeichnen Sie Datenpunkte auf, um die Korrelation zwischen zwei Variablen zu zeigen.
  • Blasendiagramme: Erweitern Sie Streudiagramme, indem Sie die Größe jedes Punktes zur Darstellung einer dritten Variable verwenden.

Diagrammwahl Prinzipen

Überlegungen

Verstehen Sie Ihre Daten: Bevor Sie eine Visualisierung erstellen, müssen Sie die Natur Ihrer Daten analysieren. Arbeiten Sie mit Mengen oder Eigenschaften? Welche Erkenntnisse möchten Sie vermitteln? Die Art Ihrer Daten bestimmt die beste Darstellungsform: Zeitbezogene Informationen eignen sich hervorragend für Liniendiagramme, während Streudiagramme Zusammenhänge zwischen verschiedenen Variablen aufzeigen können.

Definieren Sie Ihr Ziel: Überlegen Sie sich genau, welche zentrale Aussage Ihre Visualisierung transportieren soll. Möchten Sie Anteile eines Gesamtwerts verdeutlichen? Dann bietet sich ein Tortendiagramm an. Geht es hingegen um den direkten Vergleich verschiedener Kategorien, ist ein Balkendiagramm oft die wirkungsvollere Wahl.

Berücksichtigen Sie Ihre Zielgruppe: Passen Sie die Komplexität Ihrer Visualisierung an Ihr Publikum an. Während technische Fachkräfte auch detaillierte und komplexe Darstellungen verarbeiten können, bevorzugen Entscheidungsträger in der Regel klare und übersichtliche Visualisierungen. Unabhängig von Ihrer Zielgruppe gilt: Jedes Element sollte einen erkennbaren Zweck haben und zur Verständlichkeit beitragen.

Nutzen Sie interaktive Möglichkeiten: Bei umfangreichen Datensätzen sollten Sie interaktive Visualisierungen in Betracht ziehen. Professionelle Tools wie Tableau oder Power BI ermöglichen es Ihren Nutzern, die Daten selbstständig zu erkunden und individuelle Einblicke zu gewinnen.

Skalenniveau

Beachten Sie das Skalenniveau: Das Skalenniveau Ihrer Daten ist ein fundamentaler Faktor bei der Auswahl geeigneter Diagrammtypen. Nominale Daten wie Kategorien oder Namen eignen sich für Balken- und Tortendiagramme, ordinale Daten mit natürlicher Reihenfolge für geordnete Balkendiagramme. Intervallskalierte Daten mit gleichen Abständen aber ohne natürlichen Nullpunkt, wie Temperaturwerte, erlauben Liniendiagramme und Zeitreihenanalysen. Verhältnisskalierte Daten mit echtem Nullpunkt ermöglichen zusätzlich aussagekräftige Verhältnisberechnungen und Prozentuierungen. Die Missachtung des Skalenniveaus führt zu irreführenden oder bedeutungslosen Visualisierungen.

Lesbarkeit

Optimieren Sie die Lesbarkeit: Eine durchdachte visuelle Gestaltung ist entscheidend für die Zugänglichkeit und Wirksamkeit Ihrer Diagramme. Verwenden Sie klare, gut lesbare Beschriftungen mit ausreichender Schriftgröße für Achsen, Legenden und Datenpunkte. Achten Sie auf ausreichenden Farbkontrast, insbesondere zwischen Hintergrund und Vordergrund sowie zwischen verschiedenen Datenreihen. Eine bewusst gestaltete visuelle Hierarchie lenkt den Blick auf die wichtigsten Informationen: Größere oder fettere Elemente für Hauptaussagen, dezentere Gestaltung für Sekundärinformationen. Vermeiden Sie visuelle Überfrachtung durch zu viele Farben, Muster oder unnötige dekorative Elemente, die vom Wesentlichen ablenken.

Glossar

A–F

Begriffe von A bis F.

G–L

Begriffe von G bis L.

M–R

Begriffe von M bis R.

S–Z

Begriffe von S bis Z.